Forschungs- und Praxis-Update

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Praxis-Update

Regelmäßiger Überblick über Best Practice Beispiele (Fallbeispiele von Marktführern, Erfahrungsberichte von Mitgliedern).

Vorschau exemplarisches Praxis-Update (auch für Nicht-WiGIM-Mitglieder).

Forschungs-Update

Regelmäßiger Überblick über die interessantesten Forschungs-Erkenntnisse aus den TOP30-Zeitschriften.

Vorschau exemplarisches Forschungs-Update (auch für Nicht-WiGIM-Mitglieder).

 


 

Vorschau Praxis-Update

Die Integration von Kunden in den Produktentstehungsprozess kann die erfolgreiche Markteinführung von Produktinnovationen erleichtern

Kurzporträt
Problemstellung

• Unternehmen: Endress + Hauser (Messtechnikhersteller)

• Themengebiet: Produktpolitik

• Viele Unternehmen arbeiten hinter verschlossenen Türen an Produktinnovationen und berücksichtigen die Kundenbedürfnisse oftmals nur unzureichend.

• Ziel war es, den Kunden kreativ in den Produktentstehungsprozess zu integrieren.

 

 

Lösungsansatz und
Umsetzung

• Das Unternehmen Endress + Hauser hat sich daher dazu entschieden, bereits während der Entwicklungsphase ins Gespräch mit Schlüsselkunden einzusteigen.

• Basis ist das "Kundenparlament", das jährlich abgehalten wird: Schlüsselkunden werden zu einem Workshop eingeladen, um über neueste Entwicklungen und Anforderungen zu diskutieren, Prototypen zu beurteilen und zu testen.

• Um einen Diebstahl von geistigem Eigentum zu verhindern, werden Prototypen frühzeitig zum Patent oder als Geschmacksmuster angemeldet (vor Kundenvorstellung).

• Die gewonnen Informationen werden nach der Veranstaltung geprüft und mt der Strategie- und Technologie-Roadmap abgeglichen. Ergebnisse der Workshops fließen unmittelbar in die Produktentwicklung ein.

 

Erfolgswirkung

• Erkennbare Trends und Kundenbedürfnisse beeinflussen die Plattform- und die Produktstrategie des Unternehmens.

• Erfolgreiche Markteinführung von zahlreichen Produktinnovationen, schnellere Erreichung der Produktreife.

• Deutliche Steigerung der Kundenzufriedenheit und Kundennähe.

 

 

Quelle: Absatzwirtschaft Sonderheft 2011, S. 82-84

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Vorschau Forschungs-Update

In der Ausschreibungspraxis existieren Verbesserungspotenziale, sowohl aus Kundensicht als auch aus Anbietersicht

Kurzporträt
Forschungsstudie

Belz, C., Schmitz, C., Steinbacher, E. K., Zupancic, D. (2011), Ready to pitch? Eine kritische Betrachtung der Ausschreibungspraxis, Marketing Review St. Gallen

• Themengebiet: Business-to-Business-Marketing

• Studienziel: Handlungsempfehlungen in Ausschreibungssituationen sowohl aus Kunden- als auch Anbietersicht

• Methodik: Branchenübergreifende Befragung von 69 Mitarbeiten aus Einkauf und Vertrieb

 

Zentrale Erkenntnisse

• Der Erfolg hängt stark von den Zielen der Kunden und Anbieter sowie der konkreten Ausschreibungsart ab.

• Drei Ausschreibungsarten des Kunden lassen sich unterscheiden:

 

Management-Empfehlungen

• Aus Kundensicht empfiehlt sich eine Formalisierung des Beschaffungsprozesses und der Einsatz einer konkreten Ausschreibungsart, je nach zu beschaffender Leistung und Zielsetzung des Kundenunternehmens.

• Aus Anbietersicht empfiehlt sich:

 

 

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